Onward to Venus

Onward To Venus

 

Spielübersicht

Onward to Venus (Aufbruch zur Venus, oder Vorwärts zur Venus) spielt in der von Greg Broadmore geschaffenen Retro-Science-Fiction Welt. In dieser alternativen Realität gibt es die Raumfahrt bereits in der Zeit zum Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Planeten und Monde warten nur darauf, besiedelt und ausgebeutet zu werden, aber deren Bewohner lassen sich nicht einfach so mir-nichts-dir-nichts überrumpeln. Zum Glück für die Erdling-Zivilisatoren gibt es eine reichhaltige Auswahl äußerst nützlicher, von Doctor Grordbort erfundener Strahlengewehre, um die Eingeboren zu überzeugen, sich ordentlich zu benehmen. Führender Verfechter der Vorteile des Waffenarsenals des guten Doktors ist unbestritten Lord Cockswain, allen als bester Mensch der Erde bekannt.

Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines der großen Reiche der Erde, als da sind Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland und die Vereinigten Staaten von Amerika. Spielziel ist es, durch den Bau von Fabriken und Ausbeutung von Minen Einfluss über die Planeten und Monde des Sonnensystems zu erhalten.

Anstatt eines einzigen Spielplans gibt es hier acht Planeten/Monde, jeweils als große runde Pappscheiben, die auf der Spielfläche aneinandergelegt werden.

Ein Beispiel der Planeten/Monde des Prototyps ist hier zu sehen
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Das Spiel geht über drei Zeitabschnitte oder Spielrunden. Zu Beginn jedes Zeitabschnittes wird eine bestimmte Anzahl Plättchen zufällig gezogen und auf die verschiedenen Planeten und Monde verteilt. Dann führen die Spieler nacheinander immer jeweils eine Aktion aus, bis alle Quader von der „Passen“-Karte genommen wurden.

Bei den meisten Aktionen geht es darum, ein Plättchen zu nehmen. Davon gibt es vielerlei Typen, die es den Spielern ermöglichen, Fabriken zu bauen, Minen auszuheben, Karten zu nehmen, interessante Kreaturen zu erschießen, Geld zu erhalten und andere Spieler anzugreifen. Ein anderer Plättchentyp kann dazu führen, dass sich eine Krisensituation aufbaut. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Typen von Plättchen; das sind einmal die, die man einfach nehmen kann, indem man etwas auf die Oberfläche des Planten/Mondes bewegt, und die, um die man kämpfen muss. Letzteres erfordert, Würfel zu werfen, um zu bestimmen, wie viele Kampfpunkte man für das Gefecht abstellen muss.
In dem Spiel gibt es drei Typen Militäreinheiten, nämlich Infanterie, Raumschiffe und AFVs (d. h., Panzer). Infanterie ist billig und daher leicht ersetzbar. Raumschiffe sind teuer, aber können im Sonnenssystem herumfliegen und Infanterie transportieren, falls erforderlich. AFVs sind gut für den Kampf, aber an den Planeten/Mond gebunden, auf dem sie konstruiert wurden. Die Spieler können als Aktion Militäreinheiten bauen.

Militäreinheiten werden im Orbit des Planeten/Mondes eingesetzt, auf dem sie gebaut wurden. Solange sie im Orbit sind, können sie bewegt werden. Wenn eine Einheit benutzt wird, um ein Plättchen in Besitz zu nehmen oder in den Kampf geschickt wird, wird sie auf die Oberfläche des Planeten/Mondes gesetzt, auf dem diese Aktion stattfindet. Nachdem sie erst einmal auf der Oberfläche ist, kann eine Einheit nicht mehr an anderen Aktionen teilnehmen. Je mehr Einheiten ein Spieler hat, umso mehr Aktionen kann er also ausführen. Zu Beginn jeder neuen Spielrunde werden alle Einheiten wieder in den Orbit zurückgesetzt.

Karten spielen eine wichtige Rolle in dem Spiel. Man erhält sie durch mit Karten markierte Plättchen und sie werden zufällig vom Stapel gezogen, sodass man nicht weiß, welche Karte man erhält. Die meisten Karten bieten Unterstützung im Kampf, während andere auf die eine oder andere Weise hilfreich sind. Alle Karten sind nur ein Mal zu gebrauchen und werden nach ihrer Nutzung abgeworfen. Es gibt keine schlechten Karten, aber manche sind von größerem Nutzen als andere. Man kann auch ohne Karten auskommen, aber es ist immer besser, für den Fall der Fälle ein paar auf der Hand zu haben. Ein guter Spieler wird seine Strategie nach den Karten ausrichten, die er auf der Hand hält. Da niemand weiß, welche Karte(n) er zieht, ist es oft möglich, einen geschickten strategischen Spielzug zu machen, der die anderen Spieler überrascht.

Zum Ende jeder Spielrunde wird geprüft, ob eine Krise entsteht. Zu Beginn der Runde können ein oder mehrere Krisenplättchen gezogen worden sein, die Hinweise auf bevorstehende Probleme geben. Mit den Krisen kann man fertig werden, aber sie erfordern meistens hohen militärischen Einsatz. In der Krisenüberprüfungsphase wird gewürfelt, um zu sehen, ob sich die Situation noch verschlechtert. Die Art einer Krise richtet sich danach, auf welchem Planeten oder Mond sich die Krisenplättchen befinden. Eine Krise auf der Erde bedeutet eine Revolution der Roboter, während eine Krise auf dem Mars eine Invasion der Erde zur Folge hat. Weiter draußen am Rande des Sonnensystems kann es passieren, dass Aliens aus einer anderen Galaxie auftauchen und Chaos verbreiten.

Nach drei Zeitabschnitten (Spielrunden) endet das Spiel und die Spieler erhalten Punkte je nach ihrem Einfluss auf den einzelnen Planeten/Monden, der daran gemessen wird, wie viele Fabriken und Minen die Spieler dort jeweils besitzen.

Das Spiel kann mit zwei, drei, vier oder fünf Spielern gespielt werden und dauert etwa 90 Minuten.

 

Artwork

 

The Limited Edition Cover

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The Planet Boards

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A Selection of Cards

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A Selection of Counters

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